Nordkorea weist Vorwürfe der 'Waffenlieferung' an die Hamas zurück

Der ständige Vertreter Nordkoreas bei den Vereinten Nationen (UN), Kim Song, hat die Behauptungen zurückgewiesen, dass die Hamas im Kampf gegen Israel Waffen aus nordkoreanischer Produktion einsetze.

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Auf die Vorwürfe, dass die Hamas im Kampf gegen Israel Waffen aus nordkoreanischer Produktion einsetze, kam nun eine Antwort aus Pjöngjang.

Der ständige Vertreter Nordkoreas bei den Vereinten Nationen (UN), Kim Song, erklärte vor der UN-Generalversammlung, dass einige westliche Länder eine Verleumdungskampagne gegen Nordkorea gestartet hätten, um das Land in die Krise im Nahen Osten hineinzuziehen. Kim erklärte, dass über einige US-amerikanische Massenmedien „haltlose Gerüchte“ verbreitet würden, wonach nordkoreanische Waffen gegen Israel eingesetzt würden. Er betonte, dass die Medien den Eindruck erweckten, Pjöngjang würde eine „Erpressungsdiplomatie“ unter Ausnutzung der US-Interessen im Nahen Osten und in der Ukraine betreiben. Kim drückte die Unterstützung Nordkoreas für die Palästinenser aus und betonte, dass einige Länder die Lage im Gazastreifen durch die Unterstützung Israels und dessen Militäroperationen weiter verschlimmerten. Kim fügte hinzu, dass die aktuelle Krise im Gazastreifen sofort beendet werden müsse und alle Zivilisten geschützt werden müssten.

WAFFENVORWÜRFE

Während die israelische Armee bekannt gab, während der Kämpfe eine große Anzahl nordkoreanischer F-7-Panzerabwehrgranaten beschlagnahmt zu haben, hatte auch der Generalstab Südkoreas erklärt, es werde davon ausgegangen, dass die Hamas Waffen nordkoreanischen Ursprungs verwende.