Norwegen kündigt Unterstützung für palästinensische UN-Mitgliedschaft an
Norwegen begrüßt die Annahme des Resolutionsentwurfs durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), der die UN-Mitgliedschaft Palästinas sowie zusätzliche Rechte fordert, und hat angekündigt, bei der anstehenden Abstimmung mit Ja zu stimmen.
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Der norwegische Außenminister Espen Barth Eide äußerte sich zur Entscheidung der UN-Generalversammlung.
Eide erklärte, dass Norwegen den Antrag Palästinas auf Vollmitgliedschaft in den Vereinten Nationen unterstütze und sein Land bei der Abstimmung in der Generalversammlung mit Ja stimmen werde.
"Wir begrüßen es sehr, dass der Beschluss mit 143 Ja-Stimmen angenommen wurde", sagte Eide und betonte, dass "die Gründung eines palästinensischen Staates für die Verwirklichung einer Zwei-Staaten-Lösung notwendig sei".
UN NEHMEN RESOLUTIONSENTWURF ZU PALÄSTINA AN
Bei der gestrigen Abstimmung in der UN-Generalversammlung wurde der Resolutionsentwurf angenommen, der eine erneute Prüfung der palästinensischen UN-Mitgliedschaft durch den UN-Sicherheitsrat sowie die Gewährung einiger zusätzlicher Rechte für das Land mit Beobachterstatus fordert.
In der Resolution wurde darauf hingewiesen, dass "Palästina gemäß Artikel 4 der UN-Charta die Kriterien für eine UN-Mitgliedschaft erfüllt und daher als UN-Mitglied aufgenommen werden sollte".
Palästina hatte bereits 2011 einen Antrag auf Vollmitgliedschaft bei den Vereinten Nationen gestellt, jedoch nicht die erforderliche Unterstützung im UN-Sicherheitsrat erhalten. Im Jahr 2012 erhielt Palästina bei den Vereinten Nationen den "Status eines ständigen Beobachters".