Nukleare Botschaft aus Russland: Wir werden reagieren, wenn unser Territorium bedroht wird

Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow erklärte, dass der Einsatz von Atomwaffen im Falle eines Angriffs auf die territoriale Integrität seines Landes in Betracht gezogen werden könnte, und warnte: "Versuchen Sie nicht, Russland in dieser Hinsicht zu testen."

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Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow äußerte sich auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg gegenüber Journalisten zur Möglichkeit und den Bedingungen für den Einsatz russischer Atomwaffen. Rjabkow wies darauf hin, dass die russische Militärdoktrin klare Regeln für solche Situationen enthalte, und erklärte, dass die Option von Atomwaffen auf dem Tisch liege, falls die territoriale Integrität seines Landes verletzt werde.

In seiner Erklärung zu einer möglichen Reaktion auf einen Angriff sagte Rjabkow: "Sollten Angreifer, auch solche, die nicht über solche Waffen verfügen, versuchen, die territoriale Integrität Russlands zu verletzen, könnte dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass wir mit Atomwaffen reagieren."

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen betonte Rjabkow, dass die bestehenden Bedrohungen ernst genommen werden müssten, und unterstrich dies mit den Worten: "Versuchen Sie nicht, Russland in Bezug auf seine Entschlossenheit in dieser Frage zu testen."

Darüber hinaus erklärte Rjabkow, dass Russlands Vorschlag zur Abfuhr von in Iran angereichertem Uran derzeit nicht benötigt werde, äußerte jedoch die Erwartung, dass dieses Thema im weiteren Verlauf wieder auf die Tagesordnung kommen könnte.