Nuklearindustrie gewinnt wieder an Bedeutung: Großbritanniens neuer Plan
Der britische Premierminister Rishi Sunak hat angekündigt, in den kommenden Jahren Hunderte Millionen Pfund in die Nuklearindustrie investieren zu wollen. Es wird erwartet, dass diese Pläne bis zum Jahr 2030 rund 40.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden.
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Die britische Regierung wird rund 200 Millionen Pfund in die Stadt Barrow-in-Furness im Nordwesten Englands investieren, um dort Atom-U-Boote zu bauen. Zudem werden 353 Millionen Pfund für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ausbildung sowohl im militärischen als auch im zivilen Nuklearsektor bereitgestellt.
Aufgrund des Verlaufs des Ukraine-Krieges diskutieren führende europäische Länder bereits seit einiger Zeit über den Ausbau ihrer nuklearen Kapazitäten.
Das Kabinett von Rishi Sunak wird bei der Umsetzung dieses Plans mit den Verteidigungsunternehmen BAE Systems, Rolls-Royce, Babcock sowie dem Energiekonzern EDF zusammenarbeiten. Sunak bezeichnet diese Investitionen als „eine Notwendigkeit, um die Zukunft unserer nuklearen Abschreckung und unserer nuklearen Energieversorgung zu sichern“.
Die oppositionelle Labour Party hat ihre „volle Unterstützung“ für diese Projekte erklärt. Barrow-in-Furness wird eine Schlüsselrolle beim Bau der neuen Generation von Atom-U-Booten spielen, die im Rahmen des Aukus-Sicherheitsabkommens mit Australien und den USA bis 2040 in Dienst gestellt werden sollen.