Offene Drohung aus dem Iran an die USA: 'Wenn Sie Israel unterstützen...'

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat erklärt, dass der Iran amerikanische Ziele im Nahen Osten angreifen werde, sollte die USA Israel bei seinen Luftangriffen militärisch unterstützen. Araghchi drohte mit den Worten: „Wenn es einen Krieg gibt, greifen sich die Parteien gegenseitig an, das ist völlig natürlich.“

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In den frühen Morgenstunden des Freitags, den 13. Juni, gab Israel den Beginn eines umfassenden Luftangriffs auf iranische Atomanlagen bekannt. Mit der Operation „Aufsteigender Löwe“ wurden Ziele im „Herzen“ des iranischen Atomprogramms getroffen. Während die Spannungen in der Region nach den Angriffen rapide anstiegen, ließ eine Vergeltungsmaßnahme aus dem Iran nicht lange auf sich warten.

BEHAUPTUNGEN ÜBER EINE US-BETEILIGUNG IM GESPRÄCH

Nach dem israelischen Angriff wurden die Atomverhandlungen auf Eis gelegt. Die Aufmerksamkeit richtete sich auf die USA, die in diesem Prozess am Verhandlungstisch saßen. Die Erklärungen von US-Präsident Donald Trump zur Unterstützung Israels und Berichte, wonach die US-Armee ihre Vorbereitungen für militärische Verlegungen in der Region abgeschlossen habe, verstärkten die globale Besorgnis.

Während behauptet wird, dass das Pentagon atomwaffenfähige Bomber und Kampfflugzeuge in den Nahen Osten entsandt habe, warnte auch der russische Präsident Wladimir Putin in einer Erklärung vor dem „Risiko eines 3. Weltkriegs“.

OFFENE DROHUNG AUS DEM IRAN: „WIR WERDEN ZIELE IM NAHEN OSTEN ANGREIFEN“

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sandte in einem Interview mit NBC News scharfe Botschaften nach Washington. Araghchi erklärte unmissverständlich, dass der Iran amerikanische Ziele in der Region angreifen werde, sollte die USA Israel militärische Unterstützung leisten.

„Wenn es einen Krieg gibt, greifen sich die Parteien gegenseitig an. Das ist eine sehr klare und verständliche Situation. Es ist das legitime Recht jedes Landes, seine eigene Verteidigung zu organisieren“, sagte Araghchi und betonte, dass der Iran die notwendigen Vorbereitungen getroffen habe.