Offene Drohung von Israels Verteidigungsminister Katz an das iranische Volk: 'Sie werden den Preis zahlen, und zwar bald'

Der israelische Verteidigungsminister Yisrael Katz hat die Zivilbevölkerung in Teheran bedroht, indem er behauptete, der Iran ziele auf Zivilisten ab. In einer Erklärung über soziale Medien sagte Katz: „Die Bewohner von Teheran werden den Preis zahlen“.

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Der israelische Verteidigungsminister Yisrael Katz hat in einer Erklärung zu den Angriffen des Iran auf Israel direkt die in Teheran lebende Zivilbevölkerung bedroht.

In einer schriftlichen Nachricht über seinen Social-Media-Account behauptete Katz, dass die iranische Führung bei ihren Angriffen Zivilisten ins Visier nehme, und erklärte: „Die Bewohner von Teheran werden dafür den Preis zahlen, und zwar bald“.

Katz nahm in seiner Nachricht auch den iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei ins Visier und argumentierte, dass die politische Führung in Teheran direkt für die Angriffe verantwortlich sei.

KOMMANDEURE UND WISSENSCHAFTLER GETÖTET

Israel hatte am 13. Juni einen groß angelegten Luftangriff auf den Iran durchgeführt. Bei der Operation wurden Atomanlagen und die hochrangige Führungsebene der iranischen Armee ins Visier genommen.

Nach Angaben iranischer Quellen kamen bei den Angriffen der iranische Generalstabschef, der Kommandeur der Revolutionsgarden und viele hochrangige Militärbeamte ums Leben. Zudem verloren zahlreiche Wissenschaftler, darunter 9 führende Atomphysiker, ihr Leben.

Der Iran gab bekannt, dass insgesamt 224 Zivilisten getötet und Hunderte weitere verletzt wurden. Nach dem Angriff stiegen die Spannungen in der Region rapide an.

ANTWORT MIT BALLISTISCHEN RAKETEN

Die Antwort auf die israelischen Angriffe ließ nicht lange auf sich warten. Der Iran reagierte mit ballistischen Raketen auf Israel.

Iranische Quellen berichteten, dass bei dem Angriff 21 Israelis ums Leben kamen und mehr als 400 Personen verletzt wurden. Die israelische Regierung hingegen behauptete, der Iran habe „absichtlich Zivilisten ins Visier genommen“, und suchte Unterstützung bei der internationalen Gemeinschaft.