„Geisterwaffen“-Operation in Griechenland

Bei einer Operation in der griechischen Region Evros (Meriç) wurden zwei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, Waffen an mit der Türkei in Verbindung stehende kriminelle Organisationen geliefert zu haben. Dabei wurden 25 Pistolen ohne Seriennummer, sogenannte „Geisterwaffen“, sichergestellt.

İHA

Bei einer Operation der Direktion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität in Nordgriechenland wurden in einem in der Region Evros (Meriç) angehaltenen Fahrzeug 25 in einem Koffer versteckte Pistolen sowie eine große Anzahl an Magazinen gefunden.

Es wurde festgestellt, dass die beschlagnahmten Waffen weder Herstellerinformationen noch Seriennummern aufwiesen. Im Zuge der Operation wurden zudem Mobiltelefone und SIM-Karten zur Untersuchung beschlagnahmt. Im Rahmen der Ermittlungen wurden 2 Personen festgenommen. Es wurde ermittelt, dass es sich bei dem zweiten Verdächtigen um die Person handelt, die die Waffenlieferung organisierte.

Internationale Verbindungen werden untersucht

Die griechischen Behörden gehen davon aus, dass die beschlagnahmten Waffen an mit der Türkei verbundene organisierte kriminelle Gruppen geschickt werden sollten, und gaben bekannt, dass Verbindungen des Vorfalls zu einem internationalen Waffenschmuggelnetzwerk untersucht werden.

Andererseits erklärten die Behörden, dass es äußerst schwierig sei, die Spur solcher Waffen zu verfolgen.