Opferzahl nach Erdbeben in Afghanistan steigt

Bei dem Erdbeben in Afghanistan sind 800 Menschen ums Leben gekommen, 2.500 weitere wurden verletzt.

İHA

Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben im Osten Afghanistans ist gestiegen. Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid erklärte auf einer Pressekonferenz: "Insgesamt sind in Kunar 800 Menschen ums Leben gekommen.

Ebenso wurden 2.500 Menschen verletzt. Das Erdbeben traf die Bezirke Nurgal, Suki, Vatapur, Manuki, Tschapa Dara sowie verschiedene weitere Regionen. Rettungsteams haben das Gebiet Mazar Dara im Bezirk Nurgal erreicht."

Bezüglich der Opferzahlen in anderen Provinzen des Landes teilte Mudschahid mit: "Aus der Provinz Nangarhar sind bisher 12 Todesopfer zu beklagen. Zudem wurden 255 Menschen verletzt. Nach den bisher vorliegenden Informationen aus der Provinz Laghman gibt es 58 Verletzte, Todesopfer wurden keine gemeldet.

Allerdings wurden in der Region zahlreiche Häuser zerstört. Auch aus dem Bezirk Nurgram in der Provinz Nuristan wurden 4 Verletzte gemeldet. In den anderen Bezirken von Nuristan wurden jedoch keine Probleme verzeichnet.

Darüber hinaus wurden im Bezirk Abschar der Provinz Pandschschir 5 Häuser zerstört, glücklicherweise gab es keine Todesopfer. Dennoch wurden zahlreiche Häuser beschädigt", erklärte er.