Pakistan und Indien haben sich geeinigt

Pakistan und Indien haben vereinbart, ihre Truppen nach dem Ende der Zusammenstöße bis zum 30. Mai auf ihre Friedenspositionen zurückzuziehen.

İHA

Nach dem Ende der Zusammenstöße zwischen Pakistan und Indien wurden neue Schritte zur Normalisierung der Beziehungen unternommen.

Namentlich nicht genannte Beamte erklärten, dass sich beide Länder nach dem Waffenstillstand, der auf die am 7. Mai von Indien gegen Pakistan geführten Angriffe folgte, darauf geeinigt haben, ihre Truppen bis zum 30. Mai auf ihre Friedenspositionen zurückzuziehen.

Die Beamten gaben an, dass die militärischen Führungskräfte beider Länder den schrittweisen Rückzug aktiv koordinieren werden, und bezeichneten diesen Schritt als Fortsetzung vertrauensbildender Maßnahmen. Die Beamten, die betonten, dass die diplomatischen Bemühungen der USA und anderer betroffener Länder zu dieser Entscheidung beigetragen hätten, definierten den Beschluss als zweite Phase des Waffenstillstands.

ZUR SPANNUNG ZWISCHEN INDIEN UND PAKISTAN

Ein Terroranschlag am 22. April auf einen touristischen Ort in Pahalgam im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir, bei dem 26 Zivilisten ums Leben kamen, hatte die Spannungen zwischen Indien und Pakistan verschärft.

Indien hatte behauptet, Pakistan habe eine Rolle bei dem Angriff gespielt, während die pakistanische Regierung diesen Vorwurf zurückgewiesen hatte. Die indischen Streitkräfte leiteten die „Operation Sindoor“ gegen Pakistan ein und erklärten, sie zielten auf die „Terrorinfrastruktur“ ab.

Pakistan wiederum startete als Reaktion auf die indischen Angriffe die Operation Bunyan-un-Marsoos. Bei den gegenseitigen Angriffen kamen auf pakistanischer Seite 51 Menschen und auf indischer Seite 31 Menschen ums Leben.