Pakistans Premierminister Sharif: Wir haben einen historischen Erfolg erzielt

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif erklärte, dass man im Zuge der Spannungen zwischen Neu-Delhi und Islamabad, die durch den indischen Raketenangriff am 7. Mai ausgelöst wurden, einen "historischen Erfolg" gegen Indien erzielt habe.

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Berichten der pakistanischen Presse zufolge äußerte sich Sharif nach der Einigung auf ein Waffenstillstandsabkommen in einer Ansprache an die Nation zu den tagelangen Spannungen zwischen den beiden Ländern.

Sharif dankte den Sicherheitskräften für den "historischen Erfolg", den sein Land bei der jüngsten Operation gegen Indien erzielt habe, und betonte: "Dies ist ein Sieg unserer Prinzipien und unseres Respekts. Dies ist nicht nur ein Sieg für die Streitkräfte, sondern für die gesamte Nation."

Sharif erklärte, man habe sich nach den Angriffen Indiens auf militärische Einrichtungen und Wasserressourcen dazu entschlossen, zu reagieren: "Wir haben beschlossen, dem Feind in einer Sprache zu antworten, die er sehr gut versteht. Wir haben deutlich gemacht, dass die Gespräche, die am Verhandlungstisch hätten stattfinden sollen, nun auf dem Schlachtfeld geführt werden."

DANK AN LÄNDER, DARUNTER AUCH DIE TÜRKEI

Sharif dankte zudem den USA, China, der Türkei, Saudi-Arabien, Großbritannien und den Vereinten Nationen für ihre konstruktive Rolle.

"WIR HABEN VOLLES VERTRAUEN"

Sharif sagte, Indien habe den Vorfall in der Region Pahalgam als "Vorwand" genutzt, um einen "ungerechten Krieg" gegen Pakistan zu beginnen, und fügte hinzu, dass sein Land eine unparteiische und unabhängige Untersuchung des Vorfalls vorgeschlagen habe.

Sharif gab an, dass französische Rafale-Kampfjets aus indischer Produktion von der pakistanischen Luftwaffe ins Visier genommen und abgeschossen wurden. Er sagte, die Sicherheitskräfte und Jets seines Landes hätten die Türme der indischen Armee "innerhalb weniger Stunden zum Schweigen gebracht" und "die Geschichte wird sich immer daran erinnern".

Sharif erklärte zudem, dass die militärischen Depots, Munitionslager und Luftwaffenstützpunkte des Feindes in Schutt und Asche gelegt worden seien.

Er merkte an, dass Pakistan dem Waffenstillstand "im Interesse des regionalen Friedens und des Lebens von zig Millionen Bürgern" zugestimmt habe und sagte: "Wir haben volles Vertrauen, dass der Weg friedlicher Verhandlungen im Einklang mit den Prinzipien der Gerechtigkeit für die Aufteilung der Wasserressourcen, einschließlich Jammu und Kaschmir, sowie für die Lösung aller Probleme eingeschlagen wird."