Palästina-Krise in der Europäischen Union
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, dass sein Land eine eigene Entscheidung treffen werde, falls die Europäische Union den Staat Palästina nicht anerkenne.
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Der belgische Premierminister Alexander De Croo und der spanische Ministerpräsident Sánchez führten heute nach ihren gestrigen Gesprächen in Israel und Palästina auch in Ägypten diplomatische Kontakte.
Sánchez, der sich in Ägypten gegenüber der Presse äußerte, gab ein Signal, dass Spanien in Kürze den Staat Palästina anerkennen werde.
Sánchez sagte: „Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft und die Europäische Union den Staat Palästina anerkennen. Das ist wertvoll und wichtig. Wir sollten dies gemeinsam mit der EU tun, aber wenn die EU den Staat Palästina nicht anerkennt, wird Spanien seine eigene Entscheidung treffen.“
Spanien ist seit dem Beginn der Konflikte zwischen Israel und der Hamas am 7. Oktober häufig in Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union geraten.
Sánchez betreibt Diplomatie, um eine internationale Friedenskonferenz auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung zu organisieren, sofern ein dauerhafter Waffenstillstand zwischen Israel und Palästina erreicht wird.