Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilt nicht die USA und Israel, sondern den Iran
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat in Telefonaten mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis die Angriffe des Iran auf benachbarte arabische Staaten verurteilt und die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten erörtert.
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Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erklärte in einem Telefonat mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, dass er die jüngsten Angriffe des Iran auf benachbarte arabische Länder scharf verurteile.
Gleichzeitig dankte Abbas dem Kronprinzen für die Unterstützung Saudi-Arabiens für das palästinensische Volk.
SCHARFE KRITIK AN DER HAMAS
Bei einem Treffen im Westjordanland im vergangenen Jahr hatte Abbas die Hamas ins Visier genommen und sie mit harten Worten als "Söhne von Hunden" bezeichnet. Diese Äußerungen stießen bei der Hamas auf Ablehnung; das Hamas-Politbüromitglied Bassem Naim erklärte, Abbas verwende eine "herabwürdigende Sprache gegenüber seinem eigenen Volk". Naim kritisierte zudem Abbas' "Gewohnheit, seinem Volk die Verbrechen der Besatzer und das anhaltende Leid aufzubürden".
ERKLÄRUNG DES GRIECHISCHEN PREMIERMINISTERAMTS
Nach seinem Gespräch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman führte Abbas auch ein Telefonat mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis. In einer Erklärung des griechischen Premierministeramts hieß es, dass bei dem Gespräch die Entwicklungen im Iran, im Libanon und im Nahen Osten erörtert wurden. Mitsotakis betonte, dass eine Eskalation der Spannungen in der Region vermieden werden müsse, und erklärte, er verfolge die Lage im Westjordanland mit Sorge. Zudem wurde hervorgehoben, dass notwendige Maßnahmen ergriffen werden müssten, um den Fluss humanitärer Hilfe in den Gazastreifen nicht zu unterbrechen.