Panik in US-Kinderklinik nach Schüssen: Großaufgebot der Polizei vor Ort
Im US-Bundesstaat Kalifornien wurde ein bewaffneter Angriff auf eine Kinderklinik gemeldet. Die örtliche Polizei entsandte zahlreiche Einsatzkräfte an den Ort des Geschehens und forderte die Bevölkerung auf, das Gebiet weiträumig zu meiden.
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Nach Berichten über einen bewaffneten Angriff auf das Loma Linda University Children's Hospital im San Bernardino County in Kalifornien wurden SWAT-Einheiten in das Gebiet entsandt. Behörden teilten mit, dass das Gebäude nach Hinweisen auf einen möglichen bewaffneten Angreifer in der Notaufnahme geräumt wurde und zahlreiche Personen das Krankenhaus verlassen mussten. Nach Angaben der Polizei von Los Angeles wurden die Zufahrten zum Gelände vorübergehend gesperrt.
Das Sheriff-Department des San Bernardino County erklärte um 20.10 Uhr, dass es sich bei dem Vorfall offenbar um einen Fehlalarm handelte und keine Verletzten oder Todesopfer zu beklagen seien. „Swatting“ ist als eine Form der Belästigung bekannt, bei der Täter durch fingierte Notrufe Einsatzkräfte mobilisieren.
NOTFALLWARNUNG AN STUDIERENDE
Studierende auf dem Campus und in den umliegenden medizinischen Gebäuden erhielten eine SMS-Warnung mit folgendem Inhalt: „Dies ist keine Übung: Leiten Sie sofort Schutzmaßnahmen ein. Wenn Sie mit einer Bedrohung konfrontiert werden, FLIEHEN SIE, VERSTECKEN SIE SICH, KÄMPFEN SIE.“ Die Polizei sperrte das Gebiet ab und unterband den Verkehr.
Laut einem Bericht der Los Angeles Times versorgt das Loma Linda University Children's Hospital mit einer Kapazität von 364 Betten jährlich etwa 90.000 Patienten. Das Krankenhaus ist Teil des Loma Linda University Medical Center.
Auf in sozialen Medien geteilten Fotos und Videos war ein massives Aufgebot an Einsatzfahrzeugen und Hubschraubern zu sehen. Anwohner berichteten, dass der Verkehr in den umliegenden Straßen gegen 18.30 Uhr zum Erliegen kam. Hubschrauberaufnahmen von KCAL9 zeigten, wie Menschen das Krankenhaus gegen 19.30 Uhr ruhig und geordnet verließen.
STELLUNGNAHME DER KRANKENHAUSSPRECHERIN
Die Sprecherin des Loma Linda University Children's Hospital, Briana Pastorino, erklärte: „Nach einer umfassenden Untersuchung wurde bestätigt, dass auf dem Campus keine aktive Bedrohung besteht. Der normale Krankenhausbetrieb wurde wieder aufgenommen.“ Pastorino fügte hinzu, dass die Sicherheitskräfte zur weiteren Untersuchung vorerst auf dem Gelände bleiben würden.
Laut einem Bericht der Los Angeles Times teilte das Sheriff-Department in einer ersten Stellungnahme um 18.40 Uhr mit, dass Polizeibeamte vor Ort seien und das Krankenhaus aufgrund eines Hinweises auf einen möglichen bewaffneten Täter aktiv durchsuchten. Die Behörden forderten die Bürger auf, das Gebiet zu meiden und alternative Routen um das Krankenhaus in der Anderson Street 11234 in Loma Linda zu nutzen.