Panik wegen schwarzem Panther in Bulgarien: Ausnahmezustand in Schumen

Nach Berichten über die Sichtung eines schwarzen Panthers in der bulgarischen Region Schumen haben die Behörden Alarm geschlagen und den Ausnahmezustand verhängt.

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In der nordostbulgarischen Stadt Schumen wurden in der vergangenen Woche Spuren und Kameraaufnahmen entdeckt, die vermutlich von einem schwarzen Panther stammen. Nach diesen Entwicklungen haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in der Region verschärft und die Bevölkerung vor möglichen Gefahren gewarnt.

Such- und Rettungsteams verfolgen die Spur des Panthers bereits seit fünf Tagen. Während der Zugang zu einigen Teilen des Nationalparks in Schumen eingeschränkt wurde, haben Sicherheitskräfte Fallen und Köder aufgestellt, um das Tier zu fangen. Auch Experten für Wildtiere beobachten das Gebiet.

Fachleute vermuten, dass das Tier wahrscheinlich aus einem illegalen Zoo entkommen ist und der Vorfall mit der unkontrollierten Haltung exotischer Tiere in Verbindung stehen könnte. In offiziellen Erklärungen wurde betont, dass der Panther äußerst gefährlich sei; die Bürger wurden aufgefordert, sich von dem Gebiet fernzuhalten und bei einer Begegnung mit dem Tier plötzliche Bewegungen zu vermeiden.

Es wird vermutet, dass der Panther entlang des Balkangebirges bis zur serbischen Grenze gewandert sein könnte. Ähnliche Vorfälle gab es bereits früher in Europa; so gab es in Italien, der Slowakei und im Vereinigten Königreich Berichte über freilaufende Großkatzen.