Panik wegen verdächtigem Paket in Köln

In der deutschen Stadt Köln kam es während einer Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestag des rassistischen Anschlags auf die Keupstraße, die auch als 'türkische Straße' bekannt ist, zu Panik wegen eines verdächtigen Pakets.

İHA

Anlässlich des 20. Jahrestages des Bombenanschlags vom 9. Juni 2004, der von der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübt wurde und bei dem 10 Menschen, darunter 8 Türken, getötet wurden, findet eine Gedenkveranstaltung statt.

Vor Beginn der Zeremonie, an der auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst, der türkische Generalkonsul in Köln Turan Kaya und die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker teilnehmen und Reden halten sollten, wurde ein verdächtiges Paket gefunden.

Die Polizei traf nach dem Vorfall, der Panik auslöste, umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen.

Die Polizei, die das Gebiet durchsuchte, wies die Menschen auf der Straße an, auf die andere Straßenseite zu wechseln.

Die Polizei, die den Bereich absperrte, erklärte, dass die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund des Fundes eines verdächtigen Pakets in der Gegend verstärkt wurden.