Panikmomente in Japan: Zwei Passagiermaschinen auf dem Rollfeld kollidiert

Die Tragflächen zweier Passagiermaschinen der Japan Airlines sind am Flughafen Tokio-Haneda beim Ein- und Ausrollen auf dem Vorfeld kollidiert. Es wurde bekannt gegeben, dass bei dem Unfall niemand verletzt wurde, jedoch ein Flug gestrichen werden musste.

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In Japan konnte eine Katastrophe gerade noch abgewendet werden. Wie berichtet, sind die Tragflächen zweier Passagiermaschinen der Japan Airlines (JAL) beim Ein- und Ausrollen auf dem Vorfeld zusammengestoßen.

In einer Erklärung der Fluggesellschaft wurde mitgeteilt, dass das Flugzeug mit der Flugnummer 503, das 328 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord hatte, beim Verlassen des Vorfelds am Terminal 1 des Flughafens Tokio-Haneda mit einer leeren Maschine kollidierte, die gerade auf das Vorfeld einfahren wollte. Dabei berührten sich die Tragflächen.

Bei dem Unfall, der sich gegen 07.30 Uhr Ortszeit ereignete, wurde niemand verletzt. Der geplante Flug 503 zum Flughafen Neu-Chitose in der Präfektur Hokkaido wurde jedoch gestrichen.

An den beiden beteiligten Flugzeugen vom Typ Airbus A350-900 entstand Sachschaden. Eine detaillierte Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet.

5 TOTE BEI FLUGZEUGUNGLÜCK

Japan hatte bereits am 2. Januar mit einem Flugzeugunglück für Schlagzeilen gesorgt, das die Weltöffentlichkeit erschütterte. Ein Airbus A350 der Japan Airlines mit der Flugnummer 516, der sich auf dem Weg vom Flughafen Neu-Chitose zum Flughafen Haneda befand, war bei der Landung mit einer Maschine vom Typ MA-722 der japanischen Küstenwache (JCG) kollidiert.

Bei diesem Unfall kamen fünf Besatzungsmitglieder der JCG-Maschine, die Hilfsgüter in das Erdbebengebiet transportierte, ums Leben.

Am 16. Januar wurde zudem bekannt, dass ein Passagierflugzeug von Cathay Pacific auf der Start- und Landebahn des Flughafens Neu-Chitose mit einer anderen Maschine von Korean Air zusammengestoßen war.

Bei diesem Vorfall gab es keine Verletzten.