Papst Franziskus ruft internationale Gemeinschaft zum Frieden auf: Beenden Sie die Spirale der Vergeltung

Beim traditionellen Sonntagsgebet lenkte Papst Franziskus die Aufmerksamkeit auf die Konflikte im Nahen Osten und rief zu einem Waffenstillstand auf. Der Papst betonte insbesondere das Leid des palästinensischen Volkes und forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Spirale der Vergeltung zu beenden und größere Konflikte zu verhindern. Zudem sandte er eine Solidaritätsbotschaft an die Betroffenen der Überschwemmungskatastrophe in Bosnien und Herzegowina.

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Das geistliche Oberhaupt der Katholiken und Staatsoberhaupt des Vatikans, Papst Franziskus, äußerte sich nach dem traditionellen Sonntagsgebet, das er vom Fenster seines Büros mit Blick auf den berühmten Petersplatz im Vatikan hielt, zu internationalen Entwicklungen.

Papst Franziskus erinnerte zudem daran, dass morgen der Jahrestag des 7. Oktobers 2023 sei, bekundete seine Verbundenheit mit Israel und äußerte den Wunsch nach der Freilassung der Geiseln.

Das geistliche Oberhaupt der Katholiken sagte: „Seit jenem Tag ist der Nahe Osten in ein immer schwerwiegenderes Leid abgerutscht, mit verheerenden militärischen Aktionen, die weiterhin das palästinensische Volk treffen. Die Palästinenser leiden in Gaza und anderen Gebieten sehr. Es handelt sich dabei größtenteils um unschuldige Zivilisten und Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen. Ich rufe zu einem sofortigen Waffenstillstand an allen Fronten auf, einschließlich im Libanon. Wir beten für die Libanesen, insbesondere für diejenigen, die gezwungen waren, ihre Dörfer im Süden zu verlassen.“

Der Papst erklärte, dass morgen ein Tag des Gebets und des Fastens für den Weltfrieden sein werde, und sagte: „Ich appelliere an die internationale Gemeinschaft, die Spirale der Vergeltung zu beenden und sicherzustellen, dass sich Angriffe wie jene, die der Iran vor wenigen Tagen durchgeführt hat und die zu einem größeren Krieg in der Region führen könnten, nicht wiederholen.“

Unterdessen drückte der Papst seine Solidarität mit den Betroffenen der Überschwemmungskatastrophe in Bosnien und Herzegowina aus und sprach den Hinterbliebenen der Verstorbenen sein Beileid aus.