Papst Leo ruft zum Frieden auf
Papst Leo XIV. forderte in seiner ersten öffentlichen Ansprache ein Ende der weltweiten Konflikte und betete für den Frieden.
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Papst Leo XIV. rief in seiner ersten Ansprache auf dem Petersplatz angesichts der weltweit anhaltenden Konflikte zum Frieden auf. Leo XIV., der am 8. Mai zum Papst gewählt wurde, forderte die Sicherung eines dauerhaften Friedens in der Ukraine sowie die Ausrufung eines Waffenstillstands im Gazastreifen.
Der Papst betonte die Notwendigkeit der Freilassung israelischer Geiseln und äußerte sich erfreut über den jüngsten Waffenstillstand zwischen Indien und Pakistan. Er erklärte, er bete zu Gott für ein „Friedenswunder“ für die Welt und sagte, die Welt erlebe derzeit einen „stückweise geführten Dritten Weltkrieg“.
Papst Leo XIV. wies auf die Lage in der Ukraine hin und sagte: „Ich trage das Leid des ukrainischen Volkes in meinem Herzen“, wobei er die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch einlud. Zudem betonte er, dass ihn die Kämpfe im Gazastreifen zutiefst betrübten, und forderte einen sofortigen Waffenstillstand sowie humanitäre Hilfe. Er bekräftigte, dass die von der Hamas festgehaltenen Geiseln freigelassen werden müssten.
Der Papst bezeichnete die Friedensbemühungen zwischen Indien und Pakistan als hoffnungsvoll und wünschte, dass diese beiden Atommächte zu einer dauerhaften Einigung gelangen. Er beendete seine Rede mit den Worten: „Es gibt viele Konflikte auf der Welt, und ich hoffe, dass diese Konflikte schnell beendet werden.“