Paschinjan: Zwischen Armenien und der Türkei wurde ein beispielloser positiver Dialog etabliert

Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan erklärte bei der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN): „In den letzten Jahren wurde ein beispielloser positiver Dialog zwischen Armenien und der Türkei etabliert. Ich führe regelmäßige Gespräche mit Präsident Erdoğan.“

İHA

Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan ist in New York, USA, eingetroffen, um vor der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) zu sprechen.

Paschinjan äußerte sich am UN-Rednerpult zu den Beziehungen Armeniens zur Türkei und zu Aserbaidschan. Der armenische Premierminister erklärte: „Ich freue mich feststellen zu können, dass zwischen der Türkei und Armenien ein beispielloser positiver Dialog etabliert wurde.“

Paschinjan betonte, dass er in ständigem Dialog mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan stehe, und sagte: „Ich führe regelmäßige Gespräche mit Präsident Erdoğan, bei denen das gegenseitige Vertrauen weiter wächst.“

In Bezug auf die Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien bezeichnete Paschinjan dies als „einen Erfolg, den ich außerordentlich hoch bewerte“, und drückte seine Zuversicht aus, dass sich die Diplomatie zwischen den beiden Ländern weiter verbessern werde. Paschinjan erklärte: „Ich bin sicher, dass dies in naher Zukunft zu positiven Ergebnissen führen wird, die die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei sowie die vollständige Öffnung der staatlichen Grenze zwischen den beiden Ländern zur Folge haben werden.“

Der armenische Premierminister ging zudem auf das zwischen Aserbaidschan und Armenien paraphierte Friedensabkommen ein und würdigte erneut die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump in dieser Angelegenheit. In seiner Erklärung sagte Paschinjan: „Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und ich haben Trump für den Friedensnobelpreis nominiert, weil wir an unserem eigenen Beispiel gesehen haben, dass Trump der Idee des Friedens wirklich verpflichtet ist.“

Am Rednerpult ging Paschinjan auch auf die anderen diplomatischen Beziehungen seines Landes ein und sagte: „Unser Dialog mit dem Iran und Georgien wird ebenfalls zunehmend sichtbarer.“ Der armenische Staatschef betonte, dass neben den Beziehungen zu Aserbaidschan und der Türkei auch diese Verbindungen äußerst wichtig seien, um die Region Südkaukasus zu einem friedlichen, stabilen und sich entwickelnden Umfeld zu machen. Paschinjan sagte: „In diesem Zusammenhang schätze ich auch das 3+3-Format, das eine wichtige Plattform für den Dialog mit den Ländern unserer Region und für die Entwicklung unseres traditionellen Dialogs mit Russland darstellt.“