Passagierflugzeug auf dem Flug von Teheran nach Täbris muss in Ardabil notlanden
Wie berichtet wurde, musste ein Passagierflugzeug vom Typ Fokker-100, das auf der Strecke von Teheran nach Täbris unterwegs war, aufgrund eines technischen Defekts in der Stadt Ardabil notlanden; vier Passagiere, die sich unwohl fühlten, wurden ambulant behandelt.
12punto
Nach Angaben der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRNA erklärte Mohammad Kasabi, Generaldirektor der Flughäfen der Provinz Ardabil, dass das Passagierflugzeug, das von Teheran nach Täbris gestartet war, aufgrund eines technischen Defekts in Ardabil landen musste.
Kasabi teilte mit, dass bei dem Vorfall niemand zu Schaden kam, jedoch vier Personen nach der Notlandung über starke Übelkeit, Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen klagten und diese Passagiere ambulant behandelt wurden.
Der iranische Beamte machte keine weiteren Angaben zu dem technischen Defekt oder den Einzelheiten des Vorfalls.
Die Medizinische Universität Ardabil gab bekannt, dass nach der Meldung des Vorfalls sieben Krankenwagen sowie ein Ambulanzbus zum Einsatzort entsandt wurden und die Krankenhäuser in Alarmbereitschaft versetzt wurden.
Es wurde mitgeteilt, dass es sich bei dem notgelandeten Passagierflugzeug um eine Maschine vom Typ Fokker-100 der Fluggesellschaft Iran Air handelte.
IRANS ZIVILLUFTFAHRTSEKTOR IN SCHWIERIGER LAGE
Die einseitigen Sanktionen der USA fügen dem zivilen Luftfahrtsektor im Iran großen Schaden zu.
Da der Iran aufgrund der Sanktionen seine veraltete Flugzeugflotte nicht erneuern kann, hat das Land auch große Schwierigkeiten beim Import von Flugzeugersatzteilen.
Aus diesem Grund kommt es bei Flügen im Land immer wieder zu technischen Defekten und Zwischenfällen.
Die Produktion des in den Niederlanden hergestellten Passagierflugzeugs Fokker-100 wurde 1998 eingestellt.