Passagierflugzeug in Südkorea bei Landung verunglückt!

Bei einem Flugzeugunglück in der südkoreanischen Stadt Muan, bei dem ein Passagierflugzeug während der Landung außer Kontrolle geriet, sind nach ersten Berichten 177 Menschen ums Leben gekommen. Wie durch ein Wunder konnten 2 Personen aus dem Wrack gerettet werden, in dem ursprünglich alle Insassen als verstorben galten. Unterdessen sind Aufnahmen des schrecklichen Unfalls aufgetaucht.

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Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap verunglückte ein Flugzeug der Fluggesellschaft Jeju Air bei der Landung auf dem internationalen Flughafen Muan, der etwa 288 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Seoul liegt.

Das Flugzeug verlor während des Landevorgangs die Kontrolle, kam von der Landebahn ab, prallte gegen die den Flughafen umgebende Mauer und explodierte.

Ersten Erkenntnissen zufolge kamen 177 der 175 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder an Bord ums Leben.

Wie durch ein Wunder konnten 2 Personen aus dem Wrack gerettet werden, in dem ursprünglich alle Insassen als verstorben galten.

DIE GÄNSEHAUT ERZEUGENDE LETZTE NACHRICHT

Wie Reuters berichtet, schickte einer der Passagiere eine Nachricht an einen Verwandten, um mitzuteilen, dass ein Vogel in das Triebwerk des Flugzeugs geraten sei.

Die letzte Nachricht des Passagiers lautete demnach: „Soll ich meine letzten Worte sagen?“

ENTSCHULDIGUNG DER FLUGGESELLSCHAFT

Kim E-bae, CEO der Fluggesellschaft, deren Maschine verunglückte, veröffentlichte eine offizielle Erklärung auf der Website des Unternehmens.

In seiner Erklärung sagte der CEO: „Zunächst einmal verneigen wir uns, um uns bei allen zu entschuldigen, die Jeju Air ihr Vertrauen geschenkt haben. Vor allem sprechen wir den Familien der bei diesem Unfall ums Leben gekommenen Passagiere unser tiefstes Beileid aus und bitten um Entschuldigung. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, die Ursache des Unfalls zu bestimmen, und wir müssen die offiziellen Untersuchungsergebnisse der zuständigen Regierungsbehörden abwarten.“

Behörden teilten mit, dass der Unfall auf einen Defekt am Fahrwerk des Flugzeugs zurückzuführen sei; nachdem das Fahrwerk beim ersten Landeversuch nicht ausgefahren werden konnte, sei das Flugzeug beim zweiten Versuch einer Notlandung verunglückt.

In den im nationalen Fernsehen ausgestrahlten Bildern war zu sehen, wie das Flugzeug versuchte, auf dem Rumpf zu landen, jedoch nicht abbremsen konnte und gegen die Mauer am Ende der Landebahn prallte.

ES WIRD DAVON AUSGEGANGEN, DASS 179 MENSCHEN UMS LEBEN GEKOMMEN SIND

Feuerwehrleute löschten den Brand in dem Flugzeug, das größtenteils durch das Feuer zerstört wurde, und retteten 1 Passagier sowie 1 Kabinenbesatzungsmitglied. Es wird davon ausgegangen, dass die verbleibenden 179 der 181 Personen an Bord ums Leben gekommen sind.

Ein Feuerwehrbeamter erklärte, dass die Überlebenschancen der Passagiere nach dem Aufprall gegen die Mauer gering seien und sagte: „Das Flugzeug ist fast vollständig zerstört, es ist schwierig, die Verstorbenen zu identifizieren. Die Untersuchung der Überreste wird Zeit in Anspruch nehmen.“

Finanzminister Choi Sang-mok, der aufgrund laufender Amtsenthebungsverfahren gegen den Staatspräsidenten und den Premierminister beide Ämter kommissarisch ausübt, begab sich nach dem Unfall zum Flughafen und wies die Einsatzkräfte an, alle Anstrengungen für die Such- und Rettungsarbeiten zu unternehmen. Choi sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und erklärte, dass die Regierung jede mögliche Hilfe leisten werde.

Im Büro des Staatspräsidenten fand unter dem Vorsitz von Generalsekretär Chung Jin-suk eine Dringlichkeitssitzung statt, an der die Sekretäre der zuständigen Einheiten teilnahmen.

Der amtierende Polizeipräsident Lee Ho-young wies die Polizeieinheiten an, alle Mittel zu mobilisieren und mit der Feuerwehr sowie anderen Einheiten zusammenzuarbeiten.

Jeju Air CEO Kim E-bae sprach in seiner Entschuldigungserklärung nach dem Unfall den Familien der Verstorbenen sein Beileid aus und versprach, den Angehörigen der Opfer jede erdenkliche Unterstützung zukommen zu lassen.

MOMENT DES ABSTURZES AUF VIDEO FESTGEHALTEN

Auch Aufnahmen des schrecklichen Unfalls sind aufgetaucht. In dem veröffentlichten Video ist zu sehen, wie das Flugzeug landet und während es auf der Landebahn rollt, plötzlich die Kontrolle verliert und gegen die den Flughafen umgebende Mauer prallt.