Patienten und medizinisches Personal aus dem Al-Quds-Krankenhaus evakuiert
In einer schriftlichen Erklärung des Palästinensischen Roten Halbmonds wurde darauf hingewiesen, dass die anhaltenden Bombardierungen der israelischen Armee in der Umgebung, das Feuer auf die Anwesenden, der vollständige Stromausfall sowie der Mangel an Wasser und Lebensmitteln das Leben aller Personen im Krankenhaus gefährdeten.
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Aufgrund all dieser Umstände sei eine medizinische Behandlung im Al-Quds-Krankenhaus unmöglich geworden, weshalb die Verletzten in Krankenhäuser im Süden verlegt wurden, die ebenfalls unter einem Mangel an medizinischem Material, Medikamenten und Treibstoff leiden. In der Erklärung hieß es weiter:
"Es war ein schwieriger und gefährlicher Tag. Heute ist es uns gelungen, die Patienten, ihre Familien und die medizinischen Teams, die aufgrund der tragischen Lage des Krankenhauses im Al-Quds-Krankenhaus festsaßen, zu evakuieren. Die Evakuierung erfolgte nach einer mehr als zehntägigen Belagerung, während der die Lieferung von medizinischen und humanitären Hilfsgütern an das Krankenhaus verhindert wurde."
KONVOI DURCH KÄMPFE GEHINDERT
Bereits gestern war ein Konvoi unter Begleitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz vom Süden Gazas aus in Richtung Norden aufgebrochen, um die Patienten und das medizinische Personal aus dem Al-Quds-Krankenhaus zu evakuieren.
Aufgrund der Kämpfe in der Region konnte der Konvoi das Gebiet jedoch nicht erreichen, die Evakuierung konnte nicht durchgeführt werden und der Konvoi kehrte in den Süden des Gazastreifens zurück.