Pazifikstaat ändert seinen Namen
Der pazifische Inselstaat Nauru hat seinen offiziellen Namen auf Basis seiner traditionellen Bezeichnung in Republik Naoero geändert; auch der Kurzname und der Ländercode werden angepasst.
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Der Inselstaat Nauru im Pazifischen Ozean hat bekannt gegeben, dass er seinen offiziellen Namen in „Republik Naoero“ geändert hat. Laut einer Regierungsmitteilung wird der Kurzname des Landes fortan „Naoero“ lauten.
Im Zuge der Namensänderung wurde zudem mitgeteilt, dass der Ländercode auf „NRO“ aktualisiert wird. Die Bezeichnung für die Bevölkerung soll künftig „dei-Naoero“ sein.
In der Erklärung wurde betont, dass internationale Organisationen und andere Länder offiziell über den neuen Namen informiert wurden und der Übergangsprozess eingeleitet wurde. Auch die Vereinten Nationen bestätigten, dass sie am 26. Juni die Mitteilung erhalten haben, dass Nauru seinen Namen in „Republik Naoero“ geändert hat.
Der Prozess hatte mit einem Vorschlag begonnen, den Präsident David Adeang im Januar unterbreitet hatte. Die Verfassungsänderung, die eine Umbenennung des Landes vorsah, wurde im Mai vom Parlament verabschiedet.
Adeang hatte das Ziel der Änderung damit begründet, dass sie „das Erbe, die Sprache und die Identität der Nation getreuer widerspiegeln“ solle. Während in der ersten Phase im Rahmen der verfassungsrechtlichen Verfahren ein Referendum erwartet wurde, entschied die Regierung später, auf eine Volksabstimmung zu verzichten, mit der Begründung, dass „Naoero“ kein neuer Name sei, der der Zustimmung des Volkes bedürfe, sondern der traditionelle Name des Landes.