Pellegrini gewinnt laut inoffiziellen Ergebnissen die Präsidentschaftswahl in der Slowakei

In der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in der Slowakei hat sich der vom Ministerpräsidenten Robert Fico unterstützte Parlamentspräsident Peter Pellegrini nach inoffiziellen Ergebnissen mit 53,24 Prozent der Stimmen durchgesetzt.

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In dem Land mit rund 4,3 Millionen Wahlberechtigten traten der Parlamentspräsident Peter Pellegrini und der ehemalige Diplomat Ivan Korčok, die nach der ersten Runde am 24. März in die Stichwahl eingezogen waren, gegeneinander an, um das Amt des neuen slowakischen Präsidenten zu übernehmen.

Nach den vom slowakischen Statistikamt veröffentlichten inoffiziellen Ergebnissen ist Pellegrini mit 53,24 Prozent der Stimmen der Sieger der Wahl.

Bei der Wahl, an der rund 60 Prozent der Wähler teilnahmen, erhielt der ehemalige Diplomat Korčok 46,76 Prozent der Stimmen.

Diesem Ergebnis zufolge wurde der von Ministerpräsident Fico unterstützte Pellegrini für eine fünfjährige Amtszeit zum Präsidenten gewählt.

Korčok räumte seine Niederlage ein und gratulierte Pellegrini zum Wahlsieg.

Auch die amtierende Präsidentin Zuzana Čaputová rief Pellegrini an und gratulierte ihm zu seinem Wahlerfolg.

Unterdessen wird Čaputová ihr Amt am 15. Juni übergeben.

Experten teilen die Ansicht, dass Pellegrini in Bezug auf den Krieg in der Ukraine ähnliche Ansichten wie Ministerpräsident Fico vertritt und dass Ficos Position durch Pellegrinis Wahl zum Präsidenten weiter gestärkt wird.