Pentagon verlagert geplante Militärhilfe für die Ukraine in den Nahen Osten

Es steht zur Debatte, dass die USA Munition, die eigentlich für die Ukraine bestimmt war, aufgrund der Konflikte im Nahen Osten in diese Region umleiten. Insbesondere bei Luftverteidigungssystemen wird mit einer Routenänderung gerechnet.

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Es wird behauptet, dass das US-Verteidigungsministerium die Option prüft, einen Teil der für die Ukraine vorgesehenen Militärhilfe in den Nahen Osten zu verlagern.

Als Grund für diesen Schritt des Pentagons wird der Rückgang kritischer Munitionsbestände bei den Operationen genannt, die die USA gemeinsam mit Israel gegen den Iran durchführen. Informierte Kreise berichten, dass auch die Neuzuweisung von Luftverteidigungsraketensystemen, die im Rahmen eines im letzten Jahr gestarteten NATO-Programms bestellt wurden, zur Debatte steht.

Während Quellen in Washington darauf hinweisen, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, wurde betont, dass eine solche Änderung der Route für militärische Ausrüstung notwendig sei, um die militärische Präsenz der USA in der Region unter der Führung des CENTCOM (United States Central Command) aufrechtzuerhalten. Es ist bekannt, dass das CENTCOM in den letzten vier Wochen mehr als 9.000 Angriffe gegen den Iran und dessen Ziele durchgeführt hat.

In einer Stellungnahme des US-Verteidigungsministeriums hieß es: „Die USA sind entschlossen, sicherzustellen, dass ihre Verbündeten Zugang zu allen benötigten Mitteln haben“; weitere Details wurden jedoch nicht kommentiert.

US-Präsident Donald Trump wich einer direkten Antwort auf eine Frage zu dieser Umleitung aus und begnügte sich mit der Aussage: „Das machen wir ständig.“

In der amerikanischen Öffentlichkeit wird diese Entwicklung so interpretiert, dass die USA gezwungen sind, Abstriche bei der Ukraine zu machen, um die Konflikte mit dem Iran fortzusetzen, und dass die hitzigen Ereignisse der letzten Wochen zu einer Verringerung der wichtigen Munitionsbestände der US-Armee geführt haben.