Peskow: Wir unterstützen die Idee der Türkei

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass sie die Idee der Türkei zur Schaffung einer Friedensplattform für die Lösung der Ukraine-Krise unterstützen. Peskow sagte: „Es wäre gut, wenn es eine solche Plattform gäbe.“

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Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bewertete in Moskau gegenüber Journalisten die Äußerungen des türkischen Außenministers Hakan Fidan, wonach eine Friedensplattform zur Lösung des Ukraine-Konflikts geschaffen werden müsse.

„EINE SOLCHE PLATTFORM WÄRE GUT“

Peskow betonte, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Lösung der Ukraine-Frage durch diplomatische Initiativen unterstütze und sagte: „Natürlich haben wir Verhandlungen nie aufgegeben. Im Gegenteil, wir haben Verhandlungen unter Beteiligung aller betroffenen Parteien stets unterstützt. Im Moment existiert eine solche Plattform nicht, und in diesem Punkt stimmen wir Fidan zu. Wenn es eine solche Plattform gäbe, wäre das natürlich gut.“

Hakan Fidan hatte in seiner Rede beim informellen Treffen des Rates der Außenminister der Organisation der Turkstaaten (TDT) in der aserbaidschanischen Stadt Schuscha erklärt: „Als Türkei sind wir der Ansicht, dass die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden zur Beendigung des Krieges auf eine breitere Basis gestellt werden müssen. Es ist notwendig, eine Friedensplattform zu schaffen, die eine Vertiefung der Polarisierung verhindert, eine hohe Beteiligung und Repräsentation aufweist und die Diplomatie in den Vordergrund stellt. Als Länder, die von den verschiedenen Dimensionen des Krieges betroffen sind, müssen wir gemeinsam und mit einem komplementären Ansatz in diese Richtung arbeiten.“

Fidan betonte in seiner Rede, dass die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden zur Beendigung des Krieges ausgeweitet werden müssten, und wies darauf hin, dass eine Friedensplattform gegründet werden sollte, die eine Zunahme der Polarisierung verhindere, in Bezug auf Beteiligung und Repräsentation stark sei und der Diplomatie Vorrang einräume. Zudem erklärte er, dass die von den verschiedenen Dimensionen des Krieges betroffenen Länder mit einem komplementären Ansatz gemeinsame Anstrengungen zur Erreichung dieses Ziels unternehmen sollten.