Polizei geht bei 1.-Mai-Demonstration in Paris mit Schlagstöcken gegen Aktivisten vor

Bei den 1.-Mai-Demonstrationen in der französischen Hauptstadt Paris ist die Polizei mit Schlagstöcken gegen Aktivisten vorgegangen. Berichten der nationalen Presse zufolge wurden bereits vor Beginn der 1.-Mai-Kundgebungen in Paris 15 Personen festgenommen.

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In Paris begann der 1.-Mai-Marsch gegen 14.00 Uhr Ortszeit auf dem Place de la République.

Die Aktivisten forderten während der Demonstration eine Erhöhung des Mindestlohns und der Gehälter sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

An den Protesten, an denen sich führende französische Gewerkschaften beteiligten, nahmen auch Unterstützer Palästinas teil. Die Demonstranten, die palästinensische Flaggen schwenkten, forderten einen Stopp der Waffenverkäufe und -exporte an Israel.

Während der Demonstration, an der auch die Gelbwesten teilnahmen, wurden Slogans wie "Auch wenn (Frankreichs Präsident) Macron es nicht will, sind wir hier für die Würde der Arbeiter." gerufen.

Während der Aktion verbrannte eine Gruppe von Demonstranten ein Modell der olympischen Ringe, zudem wurde die Scheibe einer Bushaltestelle eingeschlagen und Mülltonnen in Brand gesetzt.

1 PERSON VERLETZT

Die Sicherheitskräfte, die in die Demonstration eingriffen und den Demonstrationszug spalteten, gingen mit Schlagstöcken hart gegen Demonstranten vor einer Mauer vor.

Durch den Polizeieinsatz wurde mindestens eine Person am Kopf verletzt.

Berichten der nationalen Presse zufolge wurden bereits vor Beginn der 1.-Mai-Kundgebungen in Paris 15 Personen festgenommen.