Polizeieinsatz bei Palästina-Solidaritätskundgebung in England

Auf dem Trafalgar Square in der britischen Hauptstadt London ist die Polizei gegen Demonstranten vorgegangen, die sich zu einer Solidaritätskundgebung für Palästina versammelt hatten.

AA

Nach Beginn der Angriffe der israelischen Armee auf den Gazastreifen sind die seit dem 14. Oktober jeden Samstag in der Hauptstadt stattfindenden, stark besuchten Palästina-Solidaritätskundgebungen in ihre vierte Woche gegangen.

Dass die britische Innenministerin Suella Braverman die Solidaritätskundgebungen für Palästina als „Hassmärsche“ bezeichnete, konnte die Demonstranten nicht davon abhalten, sich mit palästinensischen Flaggen auf dem berühmten „Trafalgar Square“ im Zentrum der Hauptstadt zu versammeln.

Gegen Ende der Demonstration war zu sehen, wie die Polizei gegen die Gruppe vorging. 

Trotz Kälte und Regen versammelten sich die Demonstranten auf Aufruf zahlreicher Nichtregierungsorganisationen und forderten die britische Regierung mit Plakaten wie „Schäm dich, Rishi Sunak, schäm dich, Netanjahu“ und „Freies Palästina“ dazu auf, die Forderungen nach einem „Waffenstillstand in Gaza“ zu unterstützen.

Neben dem ehemaligen Vorsitzenden der oppositionellen Labour Party, Jeremy Corbyn, nahmen auch zahlreiche Abgeordnete und Vertreter von Menschenrechtsorganisationen an der Demonstration teil und hielten Reden.