Gesetzentwurf zu 'Privatuniversitäten' in Griechenland protestiert
In Griechenland haben Studierende und Dozenten gegen einen Gesetzentwurf demonstriert, der die Eröffnung von Privatuniversitäten im Land ermöglichen soll.
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In der Hauptstadt Athen versammelten sich Studierende und Lehrkräfte, skandierten Parolen gegen Privatuniversitäten und zogen zum Parlamentsgebäude.
Die Demonstranten äußerten nicht nur ihren Widerstand gegen die Eröffnung von Privatuniversitäten, sondern forderten auch eine Erhöhung des Bildungsbudgets.
PRÜFUNGEN AN UNIVERSITÄTEN BEEINTRÄCHTIGT
Bei den seit etwa sieben Wochen andauernden Protesten wird der Lehrbetrieb an zahlreichen Fakultäten von protestierenden Studierenden blockiert. Aufgrund der "Besetzungen" der Universitäten durch die Studierenden finden Prüfungen an einigen Fakultäten online statt, während sie an anderen Universitäten gar nicht durchgeführt werden konnten.
In Griechenland gibt es derzeit keine Privatuniversitäten. Bildungsabschlüsse von Einrichtungen, die unter der Bezeichnung "College" auf Hochschulniveau tätig sind, werden im Land nicht anerkannt.
WAS WAR GESCHEHEN?
Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte in seiner Rede vor der Kabinettssitzung am 20. Dezember 2023 angekündigt, dass eine neue gesetzliche Regelung vorbereitet werde, die die Eröffnung von Privatuniversitäten im Land ermöglichen soll. Seit diesem Tag hat der Gesetzentwurf zu Privatuniversitäten, der die griechische Agenda bestimmt, zu Protesten von Studierenden und Lehrkräften auf der Straße geführt.