Putin bereit, Selenskyj in Moskau zu empfangen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach Moskau eingeladen und erklärt, er sei offen für Gespräche zur Lösung der Ukraine-Krise.
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Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich in Peking gegenüber Journalisten nach seinem viertägigen Besuch in China. Putin erläuterte die Details des zwischen China und Russland erzielten Abkommens über den Erdgashandel und erklärte, dass jährliche Gaslieferungen von 100 Milliarden Kubikmetern möglich seien. Er betonte, dass China das Gas auf Basis von Marktpreisen beziehen werde, was für beide Seiten vorteilhaft sei.
Putin betonte, dass er jederzeit für ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj offen sei. Er erwähnte, dass auch US-Präsident Donald Trump nach der Möglichkeit eines solchen Treffens gefragt habe, und sagte: "Wenn Selenskyj bereit ist, soll er nach Moskau kommen, damit dieses Treffen stattfinden kann." Putin erklärte, dass das Treffen gut vorbereitet sein müsse, und fügte hinzu, dass eine Lösung in der Ukraine-Frage erreicht werden könne, wenn der gesunde Menschenverstand siege. Er fügte hinzu, dass auch die Trump-Regierung aufrichtige Anstrengungen für eine Lösung unternehme.
VERHANDLUNGEN MIT DER UKRAINE
Putin bekräftigte die Ablehnung eines NATO-Beitritts der Ukraine und erklärte, dass Sicherheitsgarantien im Austausch für einen Gebietsaustausch nicht auf der Tagesordnung stünden. Er äußerte, dass die Gebietsfrage in der Ukraine durch ein Referendum gelöst werden müsse, ein Referendum jedoch unter Kriegsrecht nicht durchgeführt werden könne.
Putin zeigte sich zufrieden mit der Arbeit von Wladimir Medinski, der die russische Delegation bei den direkten Verhandlungen in Istanbul leitete, und erklärte, man sei bereit, das Niveau der russischen Delegation bei den Verhandlungen zu erhöhen.
Nach einem kurzen Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew in Peking erklärte Putin, dass es zwar einige Probleme in den Beziehungen zwischen Russland und Aserbaidschan gebe, der Wille zur Verbesserung der Beziehungen diese jedoch überwinden könne.