Putin verlängert Bankengenehmigung bis zum 1. Oktober
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Genehmigung verlängert, die es Käuferunternehmen ermöglicht, Zahlungen für russische Gasexporte auch über andere Banken als die Gazprombank abzuwickeln.
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Mit dem von Putin unterzeichneten Dekret wurde die Frist für die Entscheidung, die das spezielle Zahlungsverfahren für ausländische Unternehmen beim Kauf von russischem Gas festlegt, bis zum 1. Oktober verlängert.
Demnach bleibt die Erlaubnis für Unternehmen bestehen, für russisches Gas Zahlungen über andere Banken als die Gazprombank abzuwickeln.
Russland hatte am 1. April 2022 ein Dekret in Kraft gesetzt, das vorsieht, dass sogenannte unfreundliche Staaten Devisen- und Rubelkonten bei der Gazprombank eröffnen und ihre Zahlungen in Rubel leisten müssen.
Die Gazprombank, die zu den Partnern des russischen Energieunternehmens Gazprom gehört, wurde für die Zahlungen bei den russischen Erdgasexporten nach Europa genutzt.
Die US-Regierung hatte am 21. November 2024 Sanktionen gegen die Gazprombank verhängt, um Russland daran zu hindern, das internationale Finanzsystem zu nutzen.
Putin hatte am 5. Dezember 2024 das Dekret genehmigt, das Zahlungen über andere Banken ermöglichte.