Putins Äußerungen zur neuen Amtszeit von Trump: Werden Friedensverhandlungen beginnen?

Putin äußerte sich zur Übernahme des US-Präsidentenamtes durch Donald Trump. Putin betonte, dass es 'Bedingungen' für einen Frieden mit der Ukraine gebe, und erklärte, man sei zu einem Dialog bereit.

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Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland dauert seit dem 24. Februar 2022 an. Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zur Präsidentschaft Trumps und zu 'möglichen' Friedensgesprächen mit der Ukraine. Putin erklärte, dass sie den Dialog mit den USA nie aufgegeben hätten, und behauptete, der Krieg in der Ukraine hätte möglicherweise nie begonnen, 'wenn die vorherige Wahl Trump nicht gestohlen worden wäre'.

Der russische Staatschef äußerte, dass der Krieg möglicherweise nie begonnen hätte, wenn US-Präsident Donald Trump bereits in der vorangegangenen Amtszeit im Amt gewesen wäre. 

'Wäre Trumps Wahlsieg 2020 nicht verhindert worden, hätte die Krise in der Ukraine möglicherweise nicht stattgefunden', sagte Putin und betonte, dass er in der Ukraine-Frage die gleiche Ansicht wie Trump vertrete.

KÖNNEN RUSSLAND UND DIE USA ZUSAMMENARBEITEN?

Putin ging auch auf die Energiemärkte ein und betonte, dass eine Zusammenarbeit mit den USA in diesem Bereich für beide Länder wirtschaftliche Vorteile bringen würde. Er wies auf die Bedeutung eines Dialogs im Energiesektor hin und hielt fest: 

'Russland und die USA sind die weltweit größten Energieproduzenten. Instabilität auf den Energiemärkten schadet beiden Seiten.' 

Putin bewertete auch Trumps Äußerungen, er sei bereit, mit Russland zusammenzuarbeiten. Der russische Staatschef erklärte, man sei immer offen für einen Dialog und betonte, dass die Haltung der aktuellen Regierung in dieser Frage entscheidend sein werde.

Russlands Energieexporte sind seit Beginn des Ukraine-Krieges im Jahr 2022 stark zurückgegangen. Europäische Länder haben aufgrund des Krieges ein Energieembargo gegen Russland verhängt

HINDERNISSE FÜR VERHANDLUNGEN

In Bezug auf Verhandlungen mit der Ukraine erklärte Putin, dass sie 'bereit für einen Dialog' seien, es jedoch 'einige Hindernisse' gebe. 

Unter Hinweis auf das Dekret des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, das Verhandlungen mit Russland verbietet, sagte Putin, dass dies die Lösungsbemühungen erschwere. Dennoch kündigte der russische Staatschef an, dass man weiterhin nach Lösungen für Verhandlungen suchen werde.

Zu den Beziehungen Russlands zu früheren US-Regierungen erinnerte Putin daran, dass auch während der Amtszeit Trumps Sanktionen verhängt wurden, fügte jedoch hinzu, dass diese unter der Biden-Regierung ausgeweitet und umfassender gestaltet wurden. 

Andererseits behauptete Putin, dass die Sanktionen nicht nur Russland, sondern auch die US-Wirtschaft beeinträchtigten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj