Putins Vorstoß zum 'Palästinenserstaat'

Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zu den Angriffen Israels auf den Gazastreifen: „Was derzeit in Gaza und Rafah geschieht, gleicht keinem Krieg. Es gleicht einer vollständigen Vernichtung der Zivilbevölkerung. Ohne die Gründung eines Palästinenserstaates wird es in der Region keinen Frieden geben.“

İHA

Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich während einer Pressekonferenz auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF) zu den Angriffen Israels auf den Gazastreifen. Putin betonte, dass Russlands Haltung in der Palästina-Frage unverändert sei: „Die Haltung Russlands ist konsistent und nicht von der aktuellen Konjunktur abhängig. Wir erkennen den Palästinenserstaat bereits seit der Sowjetzeit an. In diesem Sinne hat sich unsere Position nicht geändert“, sagte er.

„RESULTAT DER US-AKTIONEN“

Putin wiederholte seine Einschätzung, dass der Konflikt in der Region auf die USA zurückzuführen sei: „Die Situation zwischen Israel und Palästina ist das Ergebnis der Aktionen der USA, die die Politik in dieser Region monopolisiert haben“, erklärte er.

Putin kritisierte zudem die anhaltenden Angriffe Israels auf Gaza scharf: „Was derzeit in Gaza und Rafah geschieht, gleicht keinem Krieg. Es gleicht einer vollständigen Vernichtung der Zivilbevölkerung“, sagte er.

Er bekräftigte erneut, dass der einzige Weg zum Frieden die Gründung eines Palästinenserstaates sei: „Ohne die Gründung eines Palästinenserstaates wird es in der Region keinen Frieden geben“, so Putin.