Raketenangriff auf US-Streitkräfte in Syrien

Vom Iran unterstützte Gruppen haben in Syrien einen Raketenangriff auf ein Gebiet verübt, in dem US-Streitkräfte stationiert sind.

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Im Osten Syriens, in der Provinz Deir ez-Zor, haben vom Iran unterstützte Gruppen am Westufer des Euphrat einen Raketenangriff auf die Koniko-Gasanlage verübt, in der US-Streitkräfte stationiert sind. 

Nach Informationen aus lokalen Quellen zielten die am Westufer des Euphrat stationierten, vom Iran unterstützten Gruppen in den späten Nachtstunden auf die Koniko-Gasanlage, in der sich der US-Stützpunkt befindet. Während in dem Gebiet, in dem sich der US-Stützpunkt befindet, Rauch aufstieg, ist derzeit nicht bekannt, ob es bei dem Angriff zu Verlusten kam. 

Seitens der USA wurde bisher keine Stellungnahme zu dem Angriff abgegeben. 

Bereits am 23. Juni war ein Versuch unternommen worden, die auf dem Al-Tanf-Stützpunkt in der Provinz Homs stationierten US-Streitkräfte mit einer bewaffneten Drohne (SİHA) unbekannter Herkunft anzugreifen. 

Die Stützpunkte der US-Armee in den Provinzen Homs, al-Hasaka und Deir ez-Zor werden seit Jahresbeginn häufig mit Raketen und Kamikaze-Drohnen unbekannter Herkunft angegriffen. 

Die Gebiete von Deir ez-Zor östlich des Euphrat stehen unter der Besatzung der von den USA unterstützten Terrororganisation PKK/YPG, während das Stadtzentrum und andere ländliche Gebiete unter der Kontrolle des Regimes von Baschar al-Assad und vom Iran unterstützter Gruppen stehen.