Raketenangriff auf US-Stützpunkt in Syrien

In der syrischen Provinz al-Hasaka wurde ein Raketenangriff auf die Umgebung des Stützpunkts al-Shaddadi verübt, in dem US-Streitkräfte stationiert sind.

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In der syrischen Provinz al-Hasaka wurde ein Raketenangriff auf die Umgebung des Stützpunkts al-Shaddadi verübt, in dem US-Streitkräfte stationiert sind.

Nach Informationen aus lokalen Quellen wurde in der Nähe des Stützpunkts al-Shaddadi im Süden von al-Hasaka, wo US-Truppen stationiert sind, ein Raketenangriff durchgeführt.

Ob bei dem Angriff Menschen zu Schaden kamen, ist bislang nicht bekannt.

Seitens der USA liegt noch keine Stellungnahme zu dem Angriff vor.

In Syrien kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Angriffen auf Stützpunkte, in denen die US-Armee stationiert ist – so etwa in der Region al-Tanf, im Bezirk al-Malikiyah nahe der irakischen Grenze, im Bezirk al-Shaddadi in der Provinz al-Hasaka sowie in der Provinz Deir ez-Zor. Die Angriffe werden mit bewaffneten Drohnen (SİHA) unbekannter Herkunft sowie mit Boden-Boden-Waffen verübt.

Vom Iran unterstützte Gruppen führen von Zeit zu Zeit Raketen- und Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte am östlichen Ufer des Euphrat durch.

BOTSCHAFTEN AUS DEM IRAN

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei hatte in einer Rede am 17. Oktober 2023 erklärt, dass die „Widerstandskräfte“ in der Region aktiv werden würden, sollte Israel seine Angriffe fortsetzen.

Daraufhin begannen Angriffe mit Kamikaze-Drohnen und Raketen auf Stützpunkte, in denen die US-Armee in Syrien und im Irak stationiert ist. Die Verantwortung für diese Angriffe übernehmen vom Iran unterstützte Gruppen in Syrien und im Irak.

Die US-Regierung, die den Iran für die Angriffe verantwortlich macht, hatte mitgeteilt, dass sie mehrfach Luftangriffe auf Einrichtungen im Osten Syriens durchgeführt habe, die von der iranischen Revolutionsgarde und ihr nahestehenden Gruppen genutzt werden; der erste dieser Angriffe fand am 27. Oktober 2023 statt.