Raketenangriff Russlands auf die Ukraine
Bei einem Raketenangriff Russlands auf die ukrainische Stadt Dnipro sind mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche zivile Ziele, darunter ein Personenzug, Wohnhäuser und Schulen, wurden beschädigt.
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Die Angriffe Russlands auf die Ukraine dauern mit zunehmender Heftigkeit an. Zuletzt hat ein Raketenangriff auf die Stadt Dnipro die Region in Blut getaucht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab bekannt, dass bei dem Angriff bisher 11 Menschen ihr Leben verloren haben und mehr als 160 Personen verletzt wurden. Da die Bergungsarbeiten noch andauern, wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte.
ZIVILISTEN IM VISIER
Selenskyj erklärte, dass der Angriff auf zivile Gebiete abzielte. Er gab bekannt, dass bei dem Angriff, bei dem insbesondere ein Personenzug getroffen wurde, glücklicherweise keiner der über 500 Passagiere im Zug ums Leben kam. Fünf Waggons des Zuges wurden jedoch schwer beschädigt. Zudem wurde berichtet, dass zahlreiche Wohnhäuser, Schulen und andere öffentliche Gebäude durch die Einschläge der Raketen beschädigt wurden.
SCHARFE KRITIK AN RUSSLAND UND AUFRUF ZU SANKTIONEN
Selenskyj wies darauf hin, dass Russland die bei diesen Angriffen verwendeten Raketen nicht allein herstellen könne und einige Komponenten weiterhin aus anderen Ländern stammten, wobei er auf die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit aufmerksam machte.
„Die Verbindungen zu den Ländern, die Russland zu Komplizen dieser Verbrechen machen, müssen gekappt werden. Die Sanktionen müssen weiter verschärft werden. Dies ist nicht nur für die Ukraine, sondern für den globalen Frieden eine Notwendigkeit“, sagte er.
Der stellvertretende ukrainische Außenminister Andrij Sybiha äußerte sich ebenfalls über sein Social-Media-Konto zu dem Angriff. Er betonte, dass der Angriff nicht nur militärische Ziele, sondern gezielt Strukturen traf, die ausschließlich Zivilisten gehören.