Rassistische Angriffe auf Muslime in Österreich nehmen zu

Die rassistischen Angriffe auf Muslime in Österreich nehmen weiter zu. In einem Bericht des Dokumentations- und Beratungszentrums für Muslime in Österreich wird darauf hingewiesen, dass es im vergangenen Jahr in dem Land, in dem rund 700.000 Muslime leben, zu 1.522 rassistischen Übergriffen kam.

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Der vom Dokumentations- und Beratungszentrum für Muslime in Österreich erstellte „Bericht zu antimuslimischem Rassismus 2023“ wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im vergangenen Jahr wurden im Land 1.522 rassistische Angriffe auf Muslime verzeichnet.

Dies ist die höchste Zahl seit Beginn der Erfassung von Angriffen auf Muslime im Jahr 2015.

Mit 66 Prozent am häufigsten auf digitalen Plattformen

Dem Bericht zufolge wurden 46 Prozent der Angriffe von Einzelpersonen verübt, während 13 Prozent in verschiedenen Institutionen und Organisationen stattfanden. 7 Prozent wurden von Sicherheitskräften und 6 Prozent von verschiedenen Gruppen begangen.

ANGRIFFE MIT HASSINHALTEN DURCHGEFÜHRT

Rassistische Angriffe und Hassbotschaften gegen Muslime traten mit 66 Prozent am häufigsten auf digitalen Plattformen auf. Auch die Arten der Angriffe, denen Muslime ausgesetzt waren, wurden im Bericht aufgeführt.

19 Prozent der Angriffe bestanden aus Beleidigungen gegen den Islam und Muslime, 8 Prozent aus Hassrede und 7 Prozent aus Vandalismus.