Reaktion aus Italien auf Israels Angriff
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat auf den Angriff Israels auf eine Basis der Vereinten Nationen reagiert.
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Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte gegenüber ihrem israelischen Amtskollegen Benjamin Netanjahu, dass die Angriffe Tel Avivs auf Soldaten der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) "inakzeptabel" seien.
In einer schriftlichen Erklärung des Ministerpräsidentenamtes wurde mitgeteilt, dass die beiden Regierungschefs heute ein Telefonat geführt hätten. Darin hieß es: "Ministerpräsidentin Meloni bekräftigte, dass die Angriffe der israelischen Streitkräfte auf die UNIFIL inakzeptabel seien, und erinnerte daran, dass die Mission im Einklang mit dem Mandat des UN-Sicherheitsrates (UNSC) handele, um zur regionalen Stabilität beizutragen. Sie betonte die absolute Notwendigkeit, die Sicherheit des UNIFIL-Personals jederzeit zu gewährleisten."
In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass Ministerpräsidentin Meloni das Engagement Italiens bekräftigt habe, durch die vollständige Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1701 zur Stabilisierung der israelisch-libanesischen Grenze beizutragen und die Rückkehr der vertriebenen Menschen in ihre Häuser zu gewährleisten.
In der Mitteilung des Ministerpräsidentenamtes wurde weiter ausgeführt, dass Meloni während des Gesprächs die Dringlichkeit unterstrichen habe, an einer Deeskalation der regionalen Spannungen zu arbeiten, und bekräftigte, dass Italien als G7-Präsidentschaft bereit sei, in diese Richtung zu wirken.
GEMEINSAME REAKTION AUS ITALIEN
Nachdem Israel in dieser Woche einige Stützpunkte und Beobachtungstürme der UNIFIL ins Visier genommen hatte, reagierte Italien, das mit rund 1000 Soldaten an der Mission beteiligt ist. Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto hatte am selben Tag den israelischen Botschafter in Rom ins Ministerium einbestellt und erklärt, er habe ihn scharf wegen der Vorfälle im Südlibanon verwarnt.