Reaktion aus Lateinamerika auf die USA wegen Iran

Die USA haben sich in den Krieg eingeschaltet, der mit dem israelischen Angriff auf den Iran und den iranischen Vergeltungsmaßnahmen begann. Nach dem Angriff auf die iranischen Atomanlagen drohte der US-Präsident Donald Trump dem Iran offen. Aus lateinamerikanischen Ländern kam Kritik an der US-Aggression.

İHA

Der Angriff der USA auf die Atomanlagen des Iran stieß in lateinamerikanischen Ländern auf Ablehnung. Während Kuba, Chile und Venezuela die Angriffe offen verurteilten, riefen Kolumbien und Mexiko die Parteien zu Zurückhaltung und diplomatischen Lösungen auf.

Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel erklärte auf der Social-Media-Plattform X, dass er die Angriffe der USA scharf verurteile. Diaz-Canel äußerte sich wie folgt: "Wir verurteilen die Bombardierung der iranischen Atomanlagen durch die USA, die eine gefährliche Eskalation des Konflikts im Nahen Osten darstellt, aufs Schärfste. Diese Aggression verletzt die UN-Charta und das Völkerrecht schwerwiegend und stürzt die Menschheit in eine Krise mit unumkehrbaren Folgen."

CHILE: "WIR WOLLEN FRIEDEN UND WIR BRAUCHEN IHN"

Auch der chilenische Präsident Gabriel Boric verurteilte den Angriff in einer auf der Plattform X veröffentlichten Nachricht. Boric betonte, dass die Spannungen in der Region abgebaut werden müssten, und sagte: "Wir wollen Frieden und wir brauchen ihn."

VERURTEILUNG AUS VENEZUELA

In einer offiziellen Erklärung des venezolanischen Außenministeriums hieß es: "Der militärische Angriff auf den Iran wird verurteilt." Zudem wurde betont, dass der Angriff den internationalen Frieden und die Sicherheit bedrohe.

KOLUMBIEN UND MEXIKO BETONEN DIPLOMATIE

Das kolumbianische Außenministerium rief in einer vorsichtigeren Stellungnahme alle Parteien dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. In der Erklärung hieß es: "Der einzige verantwortungsvolle und dauerhafte Weg aus der aktuellen Krise sind diplomatische Verhandlungen."

Das mexikanische Außenministerium appellierte in einem Beitrag auf X ebenfalls für Frieden mit den Worten: "Die Wiederherstellung eines friedlichen Zusammenlebens zwischen den Staaten der Region bleibt die höchste Priorität."