Reaktion der EU auf US-Zölle
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, dass die EU die Entscheidung der USA, einen Zollsatz von 25 Prozent auf Autoimporte zu erheben, sowie weitere erwartete Maßnahmen gemeinsam bewerten und ihre wirtschaftlichen Interessen schützen werde.
AA
Von der Leyen veröffentlichte eine Erklärung nach der Ankündigung der USA zu den Zöllen auf importierte Autos.
"Ich bin zutiefst enttäuscht über die Entscheidung der USA, Zölle auf europäische Automobilimporte zu erheben", erklärte von der Leyen und betonte, dass die Automobilindustrie durch tief integrierte Lieferketten auf beiden Seiten des Atlantiks ein Motor für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze sei.
Von der Leyen wies darauf hin, dass Zölle gleichbedeutend mit Steuern seien und sowohl für Unternehmen als auch für Verbraucher in der EU und den USA schädlich seien, und fügte hinzu: "Wir werden diese Ankündigung nun zusammen mit den anderen Maßnahmen bewerten, die die USA in den kommenden Tagen planen."
Von der Leyen erklärte, dass die EU weiterhin nach einer Verhandlungslösung suchen werde, während sie gleichzeitig ihre wirtschaftlichen Interessen schütze: "Als starke Gemeinschaft aus 27 Mitgliedstaaten werden wir unsere Arbeitnehmer, Unternehmen und Verbraucher in der gesamten EU gemeinsam schützen."
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass auf alle Autos, die nicht in den USA hergestellt werden, ein Zollsatz von 25 Prozent erhoben werde.