Reaktion der griechischen Opposition auf Netanjahu

Die größte griechische Oppositionspartei, das Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA), hat es als „strategischen Fehler“ bezeichnet, dass Premierminister Kyriakos Mitsotakis lediglich den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu traf, jedoch kein Treffen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas wahrnahm.

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In einer von SYRIZA veröffentlichten Erklärung wurde betont, dass das Treffen von Mitsotakis mit dem israelischen Premierminister Netanjahu gestern in Israel kein Hindernis für ein Gespräch mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas dargestellt habe.

In der Erklärung hieß es: „Der palästinensische Präsident wurde in Kairo neben den Regierungschefs von Spanien, Italien und Großbritannien auch vom Präsidenten des Europäischen Rates empfangen.

Dass Mitsotakis nur den israelischen Premierminister Netanjahu getroffen hat, stellt kein Hindernis für ein gleichzeitiges Gespräch mit dem palästinensischen Präsidenten dar. Dies ist ein strategischer Fehler“, hieß es.

„AKTIVE AUSSENPOLITIK ERFORDERLICH“

In der Erklärung, in der betont wurde, dass Griechenland eine aktive Außenpolitik zur Verteidigung des Friedens und des Völkerrechts in der Region verfolgen müsse, wurde hervorgehoben, dass es nicht sinnvoll sei, die Rolle eines Vorpostens des Westens einzunehmen.

Mitsotakis war gestern in Israel mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zusammengetroffen und hatte sein tiefes Bedauern sowie seine Bestürzung über die „von der Hamas gegen Israel verübten Terrorangriffe“ zum Ausdruck gebracht.

Netanjahu bedankte sich für die Unterstützung Griechenlands für Israel und sagte: „Dies ist ein Krieg der Barbarei gegen die Zivilisation. Wir stehen auf der Seite der Zivilisation und wir alle müssen uns gegen die Hamas vereinen, die im Grunde der ‚IS‘ ist.“