Reaktion der USA auf Frankreichs Palästina-Entscheidung

US-Außenminister Marco Rubio hat die Entscheidung Frankreichs, den Staat Palästina anzuerkennen, scharf zurückgewiesen. Rubio argumentierte, dieser Schritt diene der Hamas-Propaganda und sei ein Schlag ins Gesicht derer, die am 7. Oktober ihr Leben verloren haben.

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US-Außenminister Marco Rubio kritisierte die Entscheidung Frankreichs, den Staat Palästina anzuerkennen, scharf und erklärte: „Die Vereinigten Staaten lehnen Emmanuel Macrons Plan zur Anerkennung des Staates Palästina entschieden ab.“ Rubio argumentierte, dass dieser Schritt lediglich „der Hamas-Propaganda diene“ und „ein Schlag ins Gesicht derer sei, die am 7. Oktober ihr Leben verloren haben“.

In einer Erklärung über die Social-Media-Plattform X (Twitter) betonte Rubio, dass Frankreichs Entscheidung zur Anerkennung des Staates Palästina keinen Beitrag zum Frieden im Nahen Osten leiste. „Dieser Schritt Frankreichs spiegelt eine Haltung wider, die Gewalt und Terror unterstützt“, sagte er.

ERKLÄRUNG ZUR ENTSCHEIDUNG VON FRANKREICHS PRÄSIDENT MACRON

Der französische Präsident Emmanuel Macron gab die Entscheidung zur Anerkennung des Staates Palästina bekannt und kündigte an, diesbezüglich eine offizielle Erklärung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen abzugeben. In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte Macron: „In Treue zu unserer historischen Verpflichtung für einen gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten habe ich beschlossen, dass Frankreich den Staat Palästina anerkennt.“

In einem Brief an den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas betonte Macron, dass das dringendste Problem in der Region „die Beendigung des Krieges in Gaza und die Rettung der Zivilbevölkerung“ sei. Er erklärte, dieser Schritt sei ein Spiegelbild der langjährigen Politik Frankreichs.

FRANKREICH UND SAUDI-ARABIEN UNTERSTÜTZEN ZWEI-STAATEN-LÖSUNG

Frankreich wird zudem Gastgeber der „Internationalen Palästina-Konferenz“ sein, die vom 28. bis 30. Juli stattfinden wird. Diese Konferenz wird sich auf eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung der Palästina-Frage konzentrieren. Frankreich wird gemeinsam mit Saudi-Arabien den Ko-Vorsitz dieser bedeutenden Konferenz übernehmen.

Die Anerkennung des Staates Palästina ist ein Thema, das insbesondere von Ländern im Nahen Osten und der internationalen Gemeinschaft seit langem diskutiert wird. Nach Frankreichs Entscheidung begannen auch andere Länder und Führungspersönlichkeiten, ihre Ansichten zu diesem Thema zu äußern.