Reaktion von Frankreichs Präsident Macron auf Israel
Emmanuel Macron verurteilte die Einschränkungen Israels gegenüber Christen in Jerusalem und betonte, dass das Recht auf freie Religionsausübung für alle geschützt werden müsse.
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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine harte Haltung gegenüber den jüngsten Sicherheitsmaßnahmen der israelischen Sicherheitskräfte in Jerusalem eingenommen. Macron kritisierte insbesondere die Behinderung des Zugangs zu den Gottesdiensten in der Grabeskirche vor Ostern und reagierte in einer Erklärung über soziale Medien auch darauf, dass der Lateinische Patriarch von Jerusalem von diesen Maßnahmen betroffen war.
In seinem Beitrag verurteilte Macron die Einschränkungen der Teilnahme von Christen an den Gottesdiensten in der Region und erklärte, dass solche Praktiken im Hinblick auf die Religionsfreiheit Anlass zur Sorge gäben. Der französische Präsident wies auf den multireligiösen Charakter Jerusalems hin und unterstrich, dass Angehörige aller Glaubensrichtungen ein Recht auf freie Religionsausübung hätten.
Darüber hinaus äußerte Macron, dass die jüngsten Entscheidungen der israelischen Polizei Tür und Tor für zunehmende Verstöße gegen den historischen Status der heiligen Stätten in Jerusalem öffneten. In seiner Botschaft, die auch in der internationalen Gemeinschaft Widerhall fand, betonte er, dass der Schutz der Religionsfreiheit in der Stadt von unverzichtbarer Bedeutung sei.
Mit den Worten „Die Religionsfreiheit in Jerusalem muss garantiert werden“ rief Macron die Parteien zur Besonnenheit auf, wies auf die Notwendigkeit hin, die religiöse Toleranz in der Stadt aufrechtzuerhalten, und bekräftigte seine Unterstützung für die christlichen Gemeinschaften während der Osterzeit.