Reaktion von NATO und EU auf Trumps „Russland“-Drohung
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg reagierte auf die Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der damit gedroht hatte, bei einem russischen Angriff keine Verbündeten zu verteidigen, die ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber der NATO nicht nachkommen.
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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte in einem Interview mit dem norwegischen Fernsehsender "channel TV2": "Jeder Vorschlag, dass Verbündete sich nicht gegenseitig verteidigen werden, untergräbt unsere Sicherheit. Unabhängig davon, wer die Präsidentschaftswahl gewinnt, erwarte ich, dass die USA ein starker und loyaler Verbündeter der NATO bleiben."
AUCH AUS DER EU KOMMT KRITIK
Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, kommentierte auf seinem X-Account: "Rücksichtslose Äußerungen zur Sicherheit der NATO und zur Solidarität gemäß Artikel 5 dienen nur den Interessen Putins."
Michel betonte, dass solche Aussagen der EU die Botschaft vermittelten, ihre strategische Autonomie dringend weiterzuentwickeln und in ihre Verteidigung zu investieren.
TRUMP HATTE GEDROHT
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte bei einer Rede im US-Bundesstaat South Carolina behauptet, er habe während seiner Amtszeit damit gedroht, bei einem russischen Angriff keine Verbündeten zu verteidigen, die ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber der NATO nicht nachkommen.