Reaktion von TRNZ-Premierminister Üstel auf die Maraş-Äußerungen des griechisch-zypriotischen Führers Christodoulidis
Der Premierminister der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), Ünal Üstel, bezeichnete die Forderungen des griechisch-zypriotischen Führers Nikos Christodoulidis bezüglich Maraş und Gebietsansprüchen als „inakzeptabel“.
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Der Premierminister der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ), Ünal Üstel, hat auf die Äußerungen des Führers der griechisch-zypriotischen Verwaltung (GZ-Verwaltung), Nikos Christodoulidis, bezüglich Gebietsansprüchen gegenüber der TRNZ reagiert.
Laut einer schriftlichen Erklärung des TRNZ-Premierministeriums bezeichnete Üstel die jüngsten Äußerungen von Christodoulidis und ihm nahestehenden Personen als „provokativ, realitätsfern und feindselig“.
Üstel erklärte, dass Christodoulidis' Rhetorik von einer „Rückkehr nach Maraş“ sowie die Forderung „Gebt Maraş zurück“ inakzeptabel seien und argumentierte, dass diese Äußerungen die Realitäten auf Zypern ignorierten.
Üstel äußerte sich wie folgt:
Ich verurteile die provokativen, realitätsfernen und feindseligen Äußerungen, die der Führer der griechisch-zypriotischen Verwaltung, Nikos Christodoulidis, und ihm nahestehende Personen in letzter Zeit nacheinander getätigt haben, aufs Schärfste.
Üstel widersprach zudem Einschätzungen, wonach die Rückgabe von Maraş ein „Katalysator“ für eine Lösung sein könnte, und erklärte, dass dieser Ansatz zeige, wie weit man vom Kern des Problems entfernt sei.
Üstel machte die griechisch-zypriotischen Führungen für das Scheitern der Lösungsprozesse auf Zypern verantwortlich und sagte: „Die Realität auf Zypern, die nicht mehr geleugnet werden kann, ist die Existenz zweier souveräner, getrennter Staaten.“
In seiner Erklärung wies TRNZ-Premierminister Üstel darauf hin, dass die griechisch-zypriotische Verwaltung einerseits Botschaften für eine Lösung sende, andererseits jedoch versuche, die kulturellen und künstlerischen Aktivitäten des türkisch-zypriotischen Volkes zu behindern. Als Beispiel nannte er die Versuche, das geplante Musikfestival in der Burg von Kyrenia zu verhindern.
Üstel betonte: „Ich lehne diese unterdrückerische und feindselige Haltung, die darauf abzielt, dem türkisch-zypriotischen Volk die Luft zum Atmen zu nehmen, entschieden ab. Auf der einen Seite gibt es Lösungsrhetorik, auf der anderen Seite eine Haltung, die versucht, selbst die grundlegendsten Rechte des türkisch-zypriotischen Volkes zu rauben.“
Üstel sandte eine Botschaft der Entschlossenheit an die griechisch-zypriotische Seite und hielt fest, dass man, wie in der Vergangenheit, auch in Zukunft keinen Angriff auf die Ehre, das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, die Souveränität, die Freiheit und den Staat des türkisch-zypriotischen Volkes dulden werde.