Regierung in Frankreich gestürzt
Die Regierung von Premierminister François Bayrou ist in Frankreich gestürzt, nachdem sie bei einer Abstimmung in der Nationalversammlung das Vertrauen nicht erhalten hatte.
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Das französische Parlament hat die Regierung von Premierminister François Bayrou abgesetzt, nachdem dieser überraschend ein Vertrauensvotum beantragt hatte, um die monatelange Blockade bei seinem Haushaltsplan zur Haushaltskonsolidierung zu lösen.
Das französische Parlament hat die Regierung von Premierminister François Bayrou durch ein Misstrauensvotum gestürzt.
Während erwartet wird, dass Bayrou am Dienstagmorgen sein Rücktrittsgesuch bei Präsident Emmanuel Macron einreicht, wird darauf hingewiesen, dass diese Entwicklung Frankreich in eine neue politische Krise stürzt.
Mit Beginn des Vertrauensvotums deuteten die Reden der Oppositionsparteien, in denen sie den von Bayrou vorgeschlagenen Sparhaushalt scharf kritisierten, bereits deutlich auf das Ende der Amtszeit des Premierministers hin.
Mathilde Panot von der Partei La France Insoumise bezeichnete den wahrscheinlichen Sturz Bayrous als eine „Erleichterung“ für Millionen von Franzosen und forderte Macron zum Rücktritt auf, um den Weg für Neuwahlen des Präsidenten zu ebnen.
Der ehemalige zentristische Premierminister Gabriel Attal erklärte, die Nationalversammlung müsse eine gemeinsame Lösung für die Probleme finden, vor denen Frankreich stehe, und rief zum Dialog auf. Unterdessen drängte Marine Le Pen Macron dazu, die Nationalversammlung aufzulösen und Neuwahlen auszurufen, wobei sie betonte, dass ein Wandel nicht länger warten könne.
Der Ökonom Nicolas Veron wies auf die Schwere der politischen Krise hin und erklärte, dass es derzeit keine finanzielle Instabilität gebe und die von Bayrou häufig geäußerten Sorgen vor einer Finanzkrise übertrieben seien.