„Rekordmenge“ an Kokain in Libyen beschlagnahmt
Im Hafen von Bengasi im Osten Libyens wurde die größte Menge an Rohkokain beschlagnahmt, die jemals in der Geschichte des Landes bei einer einzigen Operation sichergestellt wurde.
AA
In einer schriftlichen Erklärung der libyschen Einheit zur Bekämpfung von Betäubungsmittelkriminalität wurden Details zu dem Drogeneinsatz der Sicherheitskräfte im Hafen von Bengasi bekannt gegeben.
Wie in der Erklärung weiter ausgeführt wurde, führten die Sicherheitskräfte nach einem Hinweis der saudischen Drogenfahndung eine Durchsuchung von zwei aus Ecuador kommenden Bananencontainern durch. Dabei wurden 128 Kilogramm Rohkokain sichergestellt, die im Boden der Container versteckt waren.
FINANZIELLER WERT VON 244 MILLIONEN LIBYISCHEN DINAR
In der Mitteilung wurde mitgeteilt, dass die beschlagnahmte Menge nach einer Streckung 640 Kilogramm entsprechen würde und es sich um die größte jemals in der Geschichte des Landes bei einer einzigen Operation sichergestellte Menge an Kokain handele.
Es wurde zudem vermerkt, dass der finanzielle Wert des beschlagnahmten Kokains bei über 224 Millionen libyschen Dinar (46 Millionen 280 Tausend US-Dollar) liegt. Im Zuge erster Ermittlungen wurden zwei Zollbeamte festgenommen, bei denen festgestellt wurde, dass sie mit den Schmugglern gemeinsame Sache gemacht hatten.
Es wurde berichtet, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um die weiteren Mitglieder der Schmugglerbande zu fassen.