Resolution zur Beendigung des Embargos gegen Kuba angenommen

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat eine Resolution angenommen, in der die USA aufgefordert werden, ihr Embargo gegen Kuba zu beenden.

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In der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) wurde ein Resolutionsentwurf angenommen, der die USA dazu auffordert, ihr Wirtschafts- und Handels-Embargo gegen Kuba aufzuheben.

USA UND ISRAEL STIMMTEN MIT NEIN

Der Resolutionsentwurf wurde in der 193 Mitglieder zählenden UN-Generalversammlung zur Abstimmung gebracht. Die Resolution wurde mit 187 Stimmen bei 1 Enthaltung und 2 Gegenstimmen angenommen. Während die USA und Israel mit „Nein“ stimmten, enthielt sich die Ukraine der Stimme.

In der Resolution wird die Forderung erhoben, das „wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle“ Embargo der USA gegen Kuba zu beenden.

Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla erklärte in seiner Rede vor Ort: „Das 60-jährige Embargo der USA verletzt die Rechte der kubanischen Frauen und Männer.“

Parrilla berichtete, dass es aufgrund der Embargos neben Lebensmitteln auch bei der Versorgung mit Medikamenten zu Engpässen komme, weshalb das kubanische Volk gezwungen sei, auf deutlich weniger wirksame Medikamente zurückzugreifen.

SEIT 11 JAHREN WIRD DIE AUFHEBUNG DES EMBARGOS GEFORDERT

In den seit 2012 in der UN-Generalversammlung angenommenen Resolutionsentwürfen werden die USA dazu aufgerufen, das Embargo zu beenden.

Die Resolutionen der UN-Generalversammlung sind rechtlich nicht bindend, haben jedoch empfehlenden Charakter und spiegeln die Haltung der internationalen Gemeinschaft wider. Die von den USA gegen Kuba verhängten Embargos begannen erstmals im Jahr 1960 und wurden in den darauffolgenden Jahren in ihrem Umfang weiter ausgeweitet.