Resolution zur Verurteilung des Iran im UN-Sicherheitsrat angenommen; Russland und China enthielten sich
Im UN-Sicherheitsrat wurde über einen von Bahrain eingebrachten Resolutionsentwurf abgestimmt, der sich auf die Raketenangriffe des Iran auf Golfstaaten bezieht.
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Bei der Abstimmung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN-Sicherheitsrat) wurde ein Resolutionsentwurf angenommen, der die Regierung in Teheran verurteilt. Teheran hatte als Reaktion auf die am 28. Februar begonnenen Angriffe der USA und Israels auf den Iran Golfstaaten mit Raketen beschossen, die ihre Stützpunkte für diese beiden Länder zur Verfügung gestellt hatten.
Während 13 Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats den Resolutionsentwurf zur Verurteilung des Iran unterstützten, enthielten sich China und Russland der Stimme.
Der Entwurf, der von Bahrain im Namen der Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrates – bestehend aus Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – sowie Jordanien eingebracht wurde, erhielt zudem die Unterstützung von mehr als 130 weiteren UN-Mitgliedstaaten.
Der UN-Sicherheitsrat war am 28. Februar zu einer dringenden Informationssitzung zusammengekommen, um die Krise zu erörtern. Bei diesem Treffen hatten die USA die Atom- und ballistischen Raketenprogramme des Iran als Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit bezeichnet. Die USA erklärten, das Ziel ihrer gemeinsamen Militäroperation mit Israel sei es, diese Fähigkeiten zu zerstören und die Unterstützung des Iran für militante Stellvertretergruppen zu unterbinden.
Der Iran verurteilte den Angriff als Verstoß gegen das Völkerrecht sowie die UN-Charta und betonte sein Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der Charta.