Robinho wegen Vergewaltigung verurteilt: Er muss 9 Jahre ins Gefängnis

Der berühmte Fußballer Robinho wurde wegen Vergewaltigung zu einer neunjährigen Haftstrafe verurteilt.

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Der ehemalige brasilianische Fußballstar Robinho wurde wegen sexuellen Übergriffs auf eine junge Frau in Italien verurteilt. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens entschied, dass Robinho, der bereits in Italien zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, nicht ausgeliefert wird, sondern seine in Italien verhängte neunjährige Haftstrafe in Brasilien verbüßen muss. Der berühmte Fußballer, der für Vereine wie den AC Mailand und Manchester City spielte, wird in seinem Heimatland Brasilien inhaftiert werden.

Robinho wurde 2017 in Italien vor Gericht gestellt und wegen seiner Rolle bei einer „Gruppenvergewaltigung“ einer jungen Frau im Jahr 2013, als er für den AC Mailand spielte, zu neun Jahren Haft verurteilt.

Die italienischen Behörden hatten sich an Brasilien gewandt, da das Land seine Staatsbürger verfassungsrechtlich nicht an andere Länder ausliefert, und gefordert, dass Robinho in seinem Heimatland vor Gericht gestellt wird.

Die Richter des Obersten Gerichtshofs von Brasilien entschieden mit 9 zu 2 Stimmen, dass Robinho verurteilt werden muss.

Robinho kann noch Berufung beim Obersten Gerichtshof seines Landes einlegen. Der Anwalt des berühmten Fußballers, Jose Eduardo Alckmin, hatte dem Gericht zu Beginn der Anhörung am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Mandant mit Verweis auf die „nationale Souveränität“ eine „Neuverhandlung“ in Brasilien anstrebe.

Der Richter am Obersten Gerichtshof Brasiliens, Francisco Falcao, erklärte, dass Robinho seine Strafe in Brasilien verbüßen müsse. Falcao fügte hinzu, dass der ehemalige Spieler nicht ungestraft davonkommen dürfe und dass andernfalls diplomatische Spannungen zwischen Brasilien und Italien entstehen könnten.

Der brasilianische Fußballer spielte in der Türkei auch für Medipol Başakşehir und Demir Grup Sivasspor.